Dachdecker NRWDachdecker NRW
Meisterbetrieb in Nordrhein-Westfalen

Dachdämmung in NRW
fachgerecht vom Meisterbetrieb

Von der Dachbodendämmung bis zur Aufsparrendämmung. GEG-konforme Ausführung, Förderdokumentation und transparente Kalkulation.

Warum eine Dachdämmung sinnvoll ist

Das Dach ist die größte Schwachstelle bei der Wärmedämmung eines Gebäudes. Sechs Gründe, warum sich eine fachgerechte Dachdämmung lohnt.

Heizkosten senken

Ein ungedämmtes Dach verliert bis zu 30% der Heizenergie. Eine fachgerechte Dachdämmung reduziert die Heizkosten spürbar und amortisiert sich je nach Methode innerhalb von 5 bis 15 Jahren.

Wohnkomfort verbessern

Im Winter bleibt die Wärme im Haus, im Sommer schützt die Dämmung vor Überhitzung. Besonders im Dachgeschoss macht sich eine gute Dämmung durch gleichmäßige Temperaturen bemerkbar.

GEG-Pflichten erfüllen

Das Gebäudeenergiegesetz schreibt bei Sanierung der Dachfläche einen maximalen U-Wert von 0,24 W/(m²K) vor. Für nicht begehbare oberste Geschossdecken gilt eine Nachrüstpflicht.

Förderung nutzen

Über das BAFA-Programm BEG-EM erhalten Sie 15% Zuschuss auf die Dämmkosten. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) steigt der Zuschuss auf 20%.

Immobilienwert steigern

Eine bessere Energieeffizienzklasse im Energieausweis erhöht den Marktwert Ihrer Immobilie. Käufer und Mieter achten zunehmend auf niedrige Energiekosten.

Bausubstanz schützen

Eine korrekt ausgeführte Dämmung mit Dampfbremse und Luftdichtung schützt die Holzkonstruktion vor Feuchteschäden und verlängert die Lebensdauer des Dachstuhls.

Dämmmethoden im Vergleich

Vier Verfahren mit unterschiedlichen Stärken. Die Wahl hängt von Dachzustand, Budget und der geplanten Nutzung des Dachgeschosses ab.

Aufsparrendämmung

200 bis 300 €/m²bis 0,12 W/(m²K)

Die Dämmung liegt oberhalb der Sparren und bildet eine durchgehende Dämmschicht ohne Wärmebrücken. Ideal bei gleichzeitiger Neueindeckung, da die Dachhaut ohnehin geöffnet wird.

  • Beste Dämmwirkung ohne Wärmebrücken
  • Inklusive neuer Dacheindeckung
  • Wohnraum im Dachgeschoss bleibt erhalten
  • PUR/PIR oder Holzfaser als Dämmmaterial

Zwischensparrendämmung

60 bis 130 €/m²ca. 0,20 bis 0,30 W/(m²K)

Mineralwolle, Holzfaser oder Zellulose wird zwischen die vorhandenen Sparren eingebracht. Die kostengünstigste Variante für bewohnte Dachgeschosse, wenn die Eindeckung intakt bleibt.

  • Günstigste Variante für Schrägdächer
  • Einbau von innen möglich
  • Sparrenhöhe begrenzt die Dämmstärke
  • Dampfbremse zwingend erforderlich

Untersparrendämmung

30 bis 80 €/m²Ergänzung zur Hauptdämmung

Ergänzende Dämmschicht unterhalb der Sparren. Wird meist in Kombination mit einer Zwischensparrendämmung eingesetzt, um den geforderten U-Wert zu erreichen.

  • Ergänzt die Zwischensparrendämmung
  • Reduziert Wärmebrücken an Sparren
  • Verringert die lichte Raumhöhe
  • Oft 4 bis 6 cm Dämmstärke

Dachbodendämmung

20 bis 90 €/m²bis 0,14 W/(m²K)

Dämmung der obersten Geschossdecke, wenn das Dachgeschoss nicht als Wohnraum genutzt wird. Die wirtschaftlichste Variante mit den niedrigsten Kosten pro eingesparter Kilowattstunde.

  • Günstigste aller Dämmvarianten
  • Begehbar oder nicht begehbar möglich
  • Erfüllt die Nachrüstpflicht nach GEG
  • Schnelle Amortisation (3 bis 8 Jahre)

Sie wissen nicht, welche Methode die richtige ist?

Wir prüfen Ihr Dach vor Ort und empfehlen die passende Dämmvariante. Kostenlos und unverbindlich.

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GEG-Anforderungen an die Dachdämmung

Das Gebäudeenergiegesetz definiert klare Mindestanforderungen für die Dachdämmung. Wer sie nicht einhält, riskiert Bußgelder.

U-Wert Dachfläche

max. 0,24 W/(m²K)

Wird die Dachfläche saniert und dabei mehr als 10% des Bauteils erneuert, muss der GEG-Grenzwert eingehalten werden. Das entspricht ca. 14 bis 16 cm Mineralwolle oder 10 bis 12 cm PUR/PIR.

U-Wert Flachdach

max. 0,20 W/(m²K)

Für Flachdächer gelten strengere Anforderungen. Der niedrigere Grenzwert erfordert dickere Dämmschichten, typischerweise 16 bis 20 cm Gefälledämmung aus PUR/PIR oder EPS.

Nachrüstpflicht oberste Geschossdecke

Ungedämmte, nicht begehbare oberste Geschossdecken in Bestandsgebäuden müssen nachträglich gedämmt werden (U-Wert max. 0,24 W/(m²K)). Diese Pflicht gilt unabhängig von einer Dachsanierung und betrifft Gebäude, die nach dem 1. Februar 2002 den Eigentümer gewechselt haben. Ausnahmen bestehen für Eigentümer, die ihr Ein- oder Zweifamilienhaus bereits vor dem 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben.

Häufige Fehler bei der Dachdämmung

Fünf Ausführungsfehler, die wir bei Bestandsaufnahmen regelmäßig antreffen. Jeder einzelne kann die Dämmwirkung zunichtemachen oder zu Feuchteschäden führen.

Fehlende oder falsche Dampfbremse

Ohne fachgerechte Dampfbremse gelangt warme, feuchte Raumluft in die Dämmung und kondensiert dort. Das durchnässte Dämmmaterial verliert seine Wirkung und Schimmelbildung an der Holzkonstruktion ist die Folge. Die Dampfbremse muss lückenlos verklebt und an allen Anschlüssen (Wand, Fenster, Durchdringungen) dicht angeschlossen werden.

Wärmebrücken an Sparren und Pfetten

Bei einer reinen Zwischensparrendämmung bleiben die Sparren als Wärmebrücken bestehen. Holz leitet Wärme etwa vier- bis fünfmal besser als Mineralwolle. Eine ergänzende Untersparrendämmung oder eine Aufsparrendämmung beseitigt dieses Problem.

Undichte Winddichtung außen

An der Außenseite der Dämmung muss eine winddichte, aber diffusionsoffene Unterdeckbahn den Dämmstoff vor Windkonvektion und Schlagregen schützen. Fehlt diese Schicht oder ist sie beschädigt, wird kalte Außenluft durch die Dämmung gedrückt und die Dämmwirkung sinkt drastisch.

Unzureichende Dämmstärke

Der GEG-Grenzwert von 0,24 W/(m²K) erfordert je nach Dämmmaterial 14 bis 20 cm. Für den BAFA-Förderwert von 0,14 W/(m²K) sind 22 bis 28 cm nötig. Wird zu dünn gedämmt, sind weder gesetzliche Anforderungen noch Förderbedingungen erfüllt.

Wärmebrücken an Gauben und Durchdringungen

Dachgauben, Kamine und Entlüftungsrohre unterbrechen die Dämmebene. Ohne sorgfältige Anschlussdetails an diesen Stellen entstehen lokale Wärmebrücken mit erhöhtem Kondensationsrisiko. Diese Punkte erfordern in der Planung besondere Aufmerksamkeit.

Was kostet eine Dachdämmung?

Die Kosten variieren stark je nach Dämmmethode, Material und Dachgeometrie. Hier ein Überblick der typischen Preisspannen.

Aufsparrendämmung (PUR/PIR)
200 bis 300 €/m²
Aufsparrendämmung (Holzfaser)
220 bis 350 €/m²
Zwischensparrendämmung (Mineralwolle)
60 bis 130 €/m²
Zwischensparrendämmung (Holzfaser)
80 bis 160 €/m²
Zwischensparrendämmung (Zellulose)
40 bis 80 €/m²
Untersparrendämmung
30 bis 80 €/m²
Kombi Zwischen + Unter
90 bis 200 €/m²
Dachbodendämmung (nicht begehbar)
20 bis 40 €/m²
Dachbodendämmung (begehbar)
40 bis 90 €/m²

Preise inkl. Material und Montage, zzgl. MwSt. Aufsparrendämmung inkl. neuer Dacheindeckung.

Förderung für Dachdämmung

Bis zu 20% Zuschuss über das BAFA-Programm BEG-Einzelmaßnahmen. Wir planen die Dämmung so, dass Fördervoraussetzungen sicher eingehalten werden.

BAFA BEG-Einzelmaßnahmen

15% Zuschuss auf die förderfähigen Kosten. Voraussetzung ist ein U-Wert von maximal 0,14 W/(m²K). Die maximale Fördersumme beträgt 30.000 Euro pro Wohneinheit. Der Antrag muss vor Beauftragung des Handwerkers gestellt werden.

Zuschuss: 15%

iSFP-Bonus

Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, steigt der BAFA-Zuschuss um 5% auf insgesamt 20%. Gleichzeitig erhöht sich die maximale Fördersumme auf 60.000 Euro pro Wohneinheit. Der iSFP wird von einem Energieberater erstellt.

Zuschuss: 20% (mit iSFP)

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Häufige Fragen

Fragen zur Dachdämmung

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